romy fischer

körper, seele und geist heilend begegnen

Blog

Hygienemassnahmen zu den Therapien ab dem 27.4.2020

27. April 2020

Abstand halten, Händedesinfektion, Masken tragen bei Abstand unter zwei Metern.

Nehmen Sie bitte Ihre Masken mit.

Sie und ich werden Mundschutz und Handschuhe tragen, sollte ich Sie im Rahmen der Therapie berühren und somit entsprechend weniger Distanz zu Ihnen haben können. Sollten Sie grundsätzlich eine Maske tragen wollen, steht das Ihnen frei. Sie würden diese am Besten gleich selber mitbringen. Im Wartebereich steht eine Flasche mit Desinfektionsmittel. Ich bitte Sie vor der Sitzung Ihre Hände zu desinfizieren.

Was ist sexueller Missbrauch bei Kindern?

11. Oktober 2019

Sexueller Missbrauch von Kindern bezeichnet willentliche sexuelle Handlungen mit, an oder vor Kindern (vgl. WHO, 1999, S. 15-16). Bei Erwachsenen spielt dabei oft ein Machtgefälle zwischen dem Täter und seinem kindlichen Opfer eine zentrale Rolle. Sexuelle Übergriffe können jedoch auch von gleichaltrigen Kindern oder auch Geschwistern ausgehen.

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Weshalb wehren sich Vergewaltigungsopfer nicht?

19. September 2019

Schockstarre, tonische Immobilität, Totstellreflex, drei Begriffe für ein und dasselbe. Eine Studie welche 2017 in der Zeitschrift Acta Obstetricia et Gynecologica Scandinavica veröffentlicht wurde stellt fest, dass der Zustand der Schockstarre weitaus verbreiteter ist als bisher angenommen.

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Sexualstrafrechtspraxis versus Totstellreflex

14. September 2019

Eine vertieftere Betrachtung des Alltäglichen und doch Unbekannten.
Ausgangslage im Schweizerischen Strafrecht
Während dem die im Mai 2011 verfasste und in der Schweiz am 1. April 2018 in Kraft getretene „Europäische Konvention zur Verhinderung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt“ (die sogenannte „Istanbul-Konvention) besagt, dass nicht nur Vergewaltigung sondern jede sexuelle Handlung mit einer anderen Person ohne gegenseitiges Einverständnis als Straftat zu gelten habe, unterscheidet das hoffnungslos veraltete schweizerische Sexualstrafrecht u.a. noch immer „Vergewaltigung“ (Art 190) und „Sexuelle Nötigung“ (Art. 189).

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Totstellreflex wenn’s ums Überleben geht, oder weshalb sich ein Opfer bei Vergewaltigung nicht wehrt

2. September 2019

Wenn’s ums Überleben geht reagieren wir biologisch, nicht logisch. Unser Zentralnevensystem reguliert uns autonom. Wird Kampf oder Flucht verunmöglicht, bleibt uns noch die Immobilisierungsreaktion = Totstellreaktion. Dieser Totstellreflex sollte das Überleben sichern. Leider wird genau diese, nicht selbstgewählte «Untätigkeit» dem Opfer zum Verhängnis, wenn es darum geht einen Vergewaltiger erfolgreich vor Gericht zu bringen. Denn, so das Credo, wer sich nicht wehrt, wird nicht vergewaltigt. Soll heissen, wer Vergewaltigung über sich ergehen lässt, wird nicht vergewaltigt.

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Jeder fünfte Vergewaltiger muss nicht ins Gefängnis

1. Juli 2019

Vergewaltigungs-Prozesse sind Alltag an Gerichten. Viele Verurteilte müssen nie ins Gefängnis. Nun will der Bundesrat das Gesetz verschärfen.

Meiner Meinung nach ist es allerhöchste Zeit die Praxis zu ändern. Kurzer Spass des Vergewaltigers, langes Leiden der Vergewaltigten. So sieht die Realität aus, welche mir in meiner Praxis begegnet. Lesen Sie weiter!

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Bedrohung, Trauma-Eindrücke und die Augen

12. Juni 2019

WOW, ich habe prima vier Tage Weiterbildung mit dem Thema Arbeit mit den Augen nach traumatischen Erlebnissen verbracht. Das war so genial zu erleben, wie effektiv und gleichzeitig sanft, Somatic experiencing erlebte Traumata reguliert und erlöst.

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